Mehr als 140 Rednerinnen und Redner, zwei Konferenztage und ein gemeinsames Thema. Die 25. Berlin Security Conference am 3. und 4. November 2026 stand unter dem Leitgedanken „Europa und NATO – gemeinsam stark gegen multipolare Bedrohungen”.

Die Diskussionen auf der Bühne und die persönlichen Gespräche machten deutlich, wie eng Europas Sicherheitsaufgaben miteinander verbunden sind. Kein Land und kein Unternehmen kann sie allein bewältigen.

Gemeinsame Verantwortung für Europas Sicherheit

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj stellte in seiner Rede gemeinsame Sicherheitsgarantien in den Mittelpunkt. Er schloss mit dem Satz „Europa hat keine Alternative zu Deutschland.”

Seine Worte unterstreichen die Verantwortung Deutschlands für die europäische Sicherheit. Sie stehen zugleich im Zusammenhang mit einer Aufgabe, die verlässliche Partner und abgestimmtes Handeln innerhalb Europas und der NATO verlangt.

Zusammenarbeit beginnt im Gespräch

Am Vorabend der Konferenz eröffneten wir als Vektor Group das Pre-Event. Dr. Yorck Hesselbarth schloss seine Rede mit dem litauischen Sprichwort „Vienas lauke ne karys.” Auf Deutsch bedeutet das „Einer auf dem Feld ist kein Krieger.”

Dieser Gedanke blieb auch nach den folgenden zwei Tagen präsent. Streitkräfte, Behörden, Politik und Industrie bringen unterschiedliche Erfahrungen und Zuständigkeiten mit. Zusammenarbeit beginnt damit, diese Perspektiven zu verstehen und ein gemeinsames Bild der Aufgaben zu entwickeln.

Die Gespräche mit unseren baltischen Partnern und den anderen Teilnehmenden boten dafür Gelegenheit.

Eine Sprecherin mit Mikrofon erläutert eine Darstellung auf einem großen Bildschirm. Im Vordergrund sitzen Teilnehmende.
Anna Wojtas von ORCRIST erläutert mit einem Mikrofon eine Darstellung auf einem großen Bildschirm.

Technologie muss nachvollziehbar bleiben

Für ORCRIST gehört zu dieser Zusammenarbeit ein klarer Anspruch an Technologie. Sie soll Menschen helfen, relevante Zusammenhänge zu erkennen, Informationen einzuordnen und Entscheidungen fundiert vorzubereiten.

Dabei müssen ihre Funktionsweise und ihre Ergebnisse nachvollziehbar bleiben. Die Verantwortung für Entscheidungen liegt beim Menschen.

Europäische Sicherheit braucht beides. Technologie, die im Alltag unterstützt, und Menschen, die über institutionelle Grenzen hinweg zusammenarbeiten.

Wir danken dem Behörden Spiegel für die Organisation, unseren baltischen Partnern und allen, mit denen wir während der beiden Konferenztage gesprochen haben.

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